Laufende Studien - Interventionelle Kardiologie

Klinische Studien in der interventionellen Kardiologie

Die perkutane Koronarintervention (PCI) ist der Goldstandard in der Behandlung der koronaren Herzerkrankung (KHK). Hierbei ist die Implantation von medikamentenbeschichteten Stents (Drug Eluting Stents) eine wesentliche Domäne, wodurch, bei Vorhandensein von Koronarstenosen, der Blutfluss wieder hergestellt werden kann. Neben den Drug Eluting Stents (aus Edelmetall) konnten gegenwärtig sogenannte bioresorbierbare Scaffolds (Gefäßstütze: engl. Scaffold) in den klinischen Alltag implementiert werden und stellen eine neue Option zur interventionellen Therapie von Koronarstenosen dar. Zu den Vorteilen der bioresorbierbaren Scaffolds  zählen unter anderem, dass der behandelte Gefäßabschnitt nach vollständiger Resorption des Scaffold seine ursprünglichen biologischen Eigenschaften wieder aufnehmen kann.

In den im Folgenden aufgeführten Studien handelt es sich um klinische Untersuchungen, bei denen die Eigenschaften der bioresorbierbaren Gefäßstützen und Ihre Sicherheit überprüft werden sollen.

ABSORB IV Studie

Ziel der multizentrischen, verblindeten, randomisierten ABSORB IV Studie ist es den Everolimus-beschichteten bioresorbierbaren Scaffold (ABSORB®, Abbott Vascular, CA, USA) mit einem ebenfalls mit Everolimus beschichteten Metallstent (Xience®, Abbott Vascular, CA, USA) hinsichtlich der Sicherheit und Wirksamkeit in der Behandlung der koronaren Herzerkrankung zu vergleichen. Hierbei soll neben spezifischen Sicherheitsaspekten (Target Lesion Failure: TLF) zusätzlich die klinische Symptomatik nach der interventionellen Behandlung der koronaren Herzerkrankung untersucht werden. Insgesamt ist der Einschluss von 3000 Patienten aus ausgewählten internationalen Zentren geplant.

 

Vertragspartner: Abbott Vascular, CA, USA

Beginn der Studie: Juli 2015

Dauer der Studie: 5 Jahre


COMPARE-ABSORB Studie

Das Ziel der multizentrischen, verblindeten, randomisierten COMPARE ABSORB Studie ist die Überprüfung der Sicherheit des Everolimus-beschichteten ABSORB®-bioresorbierbaren Scaffold (Abbott Vascular, CA, USA) in der Behandlung von komplexen Koronarstenosen. Hierbei soll der ABSORB® hinsichtlich der Sicherheitsendpunkte mit einem Everolimus-beschichteten Metallstent (Xience, Abbott Vascular, CA, USA) verglichen werden. Es sollen insbesondere solche Patienten berücksichtigt werden, die aufgrund ihrer spezifischen Eigenschaften ein hohes Risiko für das Auftreten einer erneuten Verengung (Restenose) innerhalb des zuvor Implantierten bioresorbierbaren Scaffolds haben. Hierzu zählen folgende Faktoren, die entsprechend als Einschlusskriterien definiert wurden: Diabetes mellitus, koronare Mehrgefäßerkrankung, Länge der Stenose >28mm, totaler Verschluss des Gefäßes und Bifurkationen, die mit einem Stent, oder bioresorbierbaren Scaffold behandelt werden können.

Primärer Endpunkt der COMPARE ABSORB Studie ist ein Versagen der Zielläsion (Target Lesion Failure - TLF), definiert durch die Kombination aus Herztod, Myokardinfarkt im Zielgefäßbereich und Revaskularisation der Zielläsion.

 

Vertragspartner: Cardiovascular European Research Center (CERC), Massy,  France 

Beginn der Studie: Dezember 2015

Dauer der Studie: 5 Jahre


DESolve® X-Pand Global Post Market Registry

Neben dem bisher am meist untersuchten Everolimus beschichteten bioresorbierbaren Scaffold (Absorb®, Abbott Vascular, CA, USA) wurde ein weiterer Novolimus-beschichteter bioresorbierbaren Scaffold (DESolve®, Elixir Medical Corp., CA, USA) CE-zertifiziert und entsprechend in den klinischen Alltag zur Behandlung der koronaren Herzerkrankung eingeführt. Die spezifischen Eigenschaften des DESolve® sind denen des Absorb® sehr ähnlich; allerdings weist der DESolve® aufgrund einer veränderten Polymerzusammensetzung weitere spezifische Eigenschaften auf, die eine Korrektur des Nominaldiameters der Koronararterie (“Self-Correction-Property”), sowie eine Überexpansion (“Extended Expansion Range”) mit geringen Scaffold-Frakturraten möglich machen.

Ziel der DESolve® X-Pand Global Post Market Registry ist die Beurteilung der Sicherheit und Wirksamkeit des Novolimus freisetzenden, bioresorbierbaren DESolve®-Scaffolds. Hierfür wurden folgende Endpunkte definiert:

  • Schwerwiegende unerwünschte kardiale Ereignisse (Major Adverse Cardiac Events, MACE) 
  • Herztod, Myokardinfarkt, klinisch indizierte Revaskularisation der Zielläsion (TLR) und Zielgefäß Revaskularisation (TVR).
  • Scaffold-Thrombose

Vertragspartner: Elixir Medical Corp., CA, USA

Beginn der Studie: September 2015

Dauer der Studie: 5 Jahre


BioSOLVE IV

Kürzlich konnte ein weiterer bioresorbierbarer Scaffold zur Behandlung der koronaren Herzerkrankung in den klinischen Alltag eingeführt werden. Hierbei handelt es sich um den sog. Magmaris-Stent, dessen Gerüst, im Unterschied zu den bisherigen bioresorbierbaren Gefäßstützen, aus einer Magnesiumlegierung besteht. In ersten Studien (u.a. BioSOLVE II) konnte die Sicherheit des Magmaris Stents betätigt werden. Der Magmaris Stent bietet Eigenschaften, die denen eines Drug Eluting Stents (aus Edelmetall) sehr ähnlich sind. Zu diesen Eigenschaften gehören u.a. eine hohe Radialkraft, sowie eine schnelle Resorptionszeit des implantierten Devices innerhalb von etwa zwölf Monate.

In der BIOSOLVE IV Registerstudie sollen Daten von Patienten, die  im Rahmen der klinischen Routine mit einem Magmaris-Scaffold behandelt wurden, erfasst werden um die langfristige Sicherheit und klinische Wirksamkeit des Magmaris Stents weiter zu bestätigen.

 

Vertragspartner: BIORONIK, Bülach, Schweiz

Beginn der Studie: Februar 2017

Ende der Studie: 5 Jahre


AGENT-ISR

Nach perkutaner Koronarintervention (PCI) mit Stentimplantation kann eine überschießende lokale Gewebsneubildung (Intimaproliferation) zu einer In-Stent-Restenose (ISR) führen. Zu den etablierten Behandlungsformen der ISR gehören gegenwärtig die PCI mit Implantation eines Drug Eluting Stents, wie auch der Einsatz eines Drug Eluting Balloon. In der AGENT-ISR Studie soll die Sicherheit und Wirksamkeit des Paclitaxel-beschichteten - Drug Eluting Balloon (Agent™, Hemoteq) im Vergleich zum Paclitaxel-freisetzenden - Drug Eluting Balloon (SeQuent® Please, B.Braun) in der Behandlung von ISR untersucht werden. Primärer Endpunkt dieser Studie ist der In-Stent Late Lumen Loss (LLL) nach einem Beobachtungszeitraum von 6 Monaten.

 

Vertragspartner: Hemoteq AG, Würselen

Beginn der Studie: Dezember 2014

Ende der Studie: Dezember 2017


PCI-Register

Ziel des Deutschen PCI Registers ist die Überprüfung der Leitlinienadhärenz in der interventionellen Kardiologie, die Erfassung von Komplikationen sowie die Bereitstellung von Berichten zur internen Qualitätssicherung an die teilnehmenden Zentren. Darüber hinaus bietet das Deutsche PCI Register die Möglichkeit Innovationen zeitnah zu dokumentieren und zu analysieren. Hierfür werden Daten von Patienten, die einer Koronarintervention zugeführt werden, konsekutiv aus ca. 40 deutschen Kliniken erfasst.

 

Vertragspartner: Institut für Herzinfarktforschung an der Universität Heidelberg, Ludwigshafen

Beginn der Studie: 06/2016

Ende der Studie: Das Register wird kontinuierlich forgesetzt


Intravaskuläre Bildgebung

Optische Kohärenztomographie (OCT)

 

Die optische Kohärenztomographie (OCT) ist ein invasives, bildgebendes Verfahren in der Diagnostik der koronaren Herzerkrankung. Auf Infrarotlicht basierend ist eine hohe Auflösung biologischer Gewebestrukturen und hierdurch eine optimale und suffiziente Bildgebung der koronaren Gefäßwand möglich. Durch die OCT können Koronarplaque mit höherer Sensivität und Spezifität erkannt und deren Beschaffenheit interpretiert werden. Auch die Beurteilung der Lage und Positionierung eines Stents ist nach Implantation in hoher bildlicher Auflösung möglich und hier von besonderer Bedeutung.

OPTICO BVS

Das Ziel der multizentrischen, randomisierten Optico-BVS Studie ist die Überprüfung der Sicherheit und des Nutzen der OCT als Grundlage für die Planung der interventionellen Behandlung von Koronarstenosen gegenüber einer Angiographie basierten Behandlung ohne die Verwendung von weiteren Bildgebenden Verfahren. Hierfür sollen Patienten, die mit einer bioresorbierbaren Gefäßstütze behandelt werden (ABSORB BVS) in diese Studie eingeschlossen werden. In diesem Rahmen erfolgt nach computerbasierter Randomisierung die Zuteilung entweder in die OCT-Gruppe, oder die Angiographie Gruppe. In der OCT Gruppe basiert die Bestimmung des Stenosegrades, der Gefäßgröße und der Läsionlänge, wie auch die Auswahl des zu implantierenden bioresorbierbaren Scaffolds auf Basis einer durchgeführten OCT-Analyse. Nach Implantation des bioresorbierbaren Scaffolds erfolgt in der OCT-Gruppe eine weitere OCT Analyse zur Beurteilung des Behandlungsergebnis. Nach einem Beobachtungszeitraum von 6 Monaten sieht das Studienprotokoll eine weitere OCT Untersuchung zur Beurteilung des Behandlungserfolges in der OCT-Gruppe vor.

Die Endpunkte der Optico-BVS Studie sind: die ,minimale In-Scaffold-Lumen Area (MLA: mm2), die Beurteilung der Scaffold-Expansion, eventuelle Malapposition des Scaffolds, Dissektionen, oder der Nachweis von Inscaffold-Restenosen im OCT.

 

Vertragspartner: Universitätsklinik Bern, Abteilung für Kardiologie, Bern, Schweiz

Beginn der Studie: September 2016

Dauer der Studie: 3 Jahre


COMBINE Studie

Die fraktionierte Flussreserve (FFR) ist eine invasive Methode zur Beurteilung der hämodynamischen Relevanz von Koronarstenosen. Dieses Verfahren beruht auf einer intrakoronaren Druckmessung vor (proximal) und nach (distal) einer Koronarstenose, worüber deren hämodynamische Relevanz beurteilt werden kann. Mit zunehmendem Stenosegrad steigt der Druckgradient über einer Gefäßverengung an, was eine Verminderung des FFR-Wertes zur Folge hat. Hierbei sind FFR-Werte <0.8 als hämodynamisch relevant anzusehen. Der Typ-2 Diabetes mellitus gehört zu den Hauptrisikofaktoren für die Entstehung der koronaren Herzerkrankung, wie auch für den rasche Progress der Arteriosklerose, und geht mit einer erhöhten Prävalenz für vulnerable Plaques einher. In diesem Zusammenhang konnten sog. „Fibroatherome mit dünner Kappe“ (thin cap fibroatheroma, TCFA) als starke Prädiktoren für kardiovaskuläre Ereignisse identifiziert werden. Das Ziel der Combine Studie ist es das Risiko von TCFA bei intermediären, nicht flussrelevanten Stenosen (FFR>0.8), für das Auftreten von kardiovaskulären Ereignissen zu untersuchen. Hierbei sollen im Besonderen die morphologischen Eigenschaften der Koronarstenosen mittels OCT charakterisiert werden und hierdurch das Risiko von TCFA als spezifische Prädiktoren für kardiovaskuläre Ereignisse untersucht werden.

Folgende Endpunkte wurden im Studienprotokoll der Combine Studie festgelegt: unerwartete kardiovaskuläre Ereignisse (MACE), bestehend aus Herztod, Myokardinfarkt, Versagen der Zielläsion und die erneute Hospitalisierung aufgrund von Angina pectoris Symptomatik. Insgesamt ist der Einschluss von 500 Patienten aus internationalen Zentren geplant.

 

Vertragspartner: DIAGRAM, Zwolle, Niederlande

Beginn der Studie: Januar 2016

Dauer der Studie: 5 Jahre


Klinische Studien in der Behandlung von strukturellen Herzerkrankungen

Interventionelle Behandlung der Aortenklappenstenose

 

Die Aortenklappe erfüllt eine Ventilfunktion zwischen der linken Herzhauptkammer und dem arteriellen Gefäßsystem. Eine Verengung der Aortenklappe (Aortenklappenstenose) kann eine unzureichende Blutversorgung des Kreislaufsystems zur Folge haben. Neben einem strukturellen Umbau des Herzmuskels mit Entwicklung einer Herzschwäche können auch Herzrhythmusstörungen, Bewusstlosigkeit und der plötzliche Herztod auftreten. Daher ist es notwendig, eine hochgradig verengte Aortenklappe durch eine Klappenprothese zu ersetzen. Gegenwärtig konnte neben dem konventionellen, operativen Aortenklappenersatz (Operation am offenen Herzen) ein interventionelles Verfahren in den klinischen Alltag implementiert werden. Hierdurch wird es möglich, die Aortenklappenprothese katheterbasiert über die Leiste (TF-AKE) oder über die Herzspitze (TA-AKE) zu implantierten.

SOLVE TAVI

Patienten mit einer Aortenklappenstenose können, unter Berücksichtigung ihres Operationsrisikos, mittels Transkatheter-Aortenklappenimplantation (TAVI) behandelt werden. Zu den etablierten Aortenklappen-Systemen, die im klinischen Alltag für die interventionelle Behandlung von Aortenklappenstenosen zur Verfügung gehören u.a. die selbst-expandierende Corevalve-Evolut Aortenklappenprothese und die Ballon-expandierende Edwards Sapien-3 Aortenklappenprothese. Im Rahmen der randomisierten SOLVE-TAVI Studie sollen diese beiden Aortenklappenprothesen Typen hinsichtlich ihrer prozeduralen Sicherheit verglichen werden. Neben der Auswahl der Aortenklappenprothese sollen in der SOLVE-TAVI Studie weiterhin zwei Behandlungsstrategien in der Durchführung der Narkose (Vollnarkose versus lokale Betäubung mit milder Sedierung) verglichen werden. Beide Narkosearten sind in der Behandlung der TAVI gängige Verfahren.

Im Studienprotokoll der randomisierten  SOLVE-TAVI Studie wurden folgende Endpunkte definiert:

Medizinprodukt bezogene Endpunkte:

Tod, Apoplex, moderate oder schwere Prothesen Insuffizienz, sowie Implantation eines permanenten Herzschrittmachers

Endpunkt im Hinblick auf die  Narkosebehandlung:  

Tod, Apoplex, Myokardinfarkt, antibiotisch behandelte Infektion und Nierenfunktionsstörung

 

Vertragspartner: Universitätsklinikum Schleswig-Holstein, Abt. für Kardiologie

Beginn der Studie: September 2016

Ende des Studie: September 2022

Interventionelle Behandlung der Mitralklappeninsuffizienz

REPAIR Study:

Die Mitralklappe befindet sich anatomisch zwischen dem linken Vorhof und der linken Herzkammer. Während der Füllungsphase der linken Herzkammer (Diastole) sorgt die Mitralklappe für einen kontrollierten Bluteinstrom in die linke Kammer und in der Auswurfphase (Systole) für einen ausbleibenden Rückfluss in die Lunge. Bei bestehender Schlussunfähigkeit der Mitralklappe (Mitralklappeninsuffizienz) kommt es mit jedem Herzschlag zu einem Rückfluss von Blut aus der linken Herzkammer in den linken Vorhof, bis in die Lungen. Dies kann bei zunehmendem Schweregrad der Mitralklappeninsuffizienz zu Luftnot und zu einer Einschränkung der Belastbarkeit führen. Neben einer operativen Behandlung stehen, bei Patienten mit erhöhtem Operationsrisiko, interventionelle Verfahren für die Behandlung einer schweren Mitralklappeninsuffizienz zur Verfügung.

Der sog. MitraClip® (Abbott) konnte als sichere und effektive interventionelle Therapie bei Patienten, die aufgrund eines erhöhten Operationsrisikos einer chirurgischen Behandlung nicht zugeführt werden können, in den klinischen Alltag implementiert werden. Kürzlich konnte das Cardioband-System® (ValtechCardio) als ein weiteres interventionelles Verfahren in der Behandlung der Mitralklappeninsuffizienz eingeführt werden. Das  Cardioband-System® ermöglicht durch das katheter basierten einschrauben eines speziellen Bandsystem an den Mitralklappenanulus, ähnlich wie durch die operative Mitralklappenrekonstruktion, eine Raffung des Mitalkappenrings. In ersten Studien konnte bei ausgewählten Patienten die Sicherheit des Systems bestätigt und eine effektive Reduktion des Mitralklappeninsuffizienz nachgewiesen werden.

Ziel der REPAIR-Study ist die Untersuchung der Sicherheit und Wirksamkeit des Cardioband-System® in der Behandlung der schweren Mitralklappeninsuffizienz. Der primäre Endpunkt ist die Reduktion des Schweregrades der Mitralklappeninsuffizienz, wie auch der Verbesserung der klnischen Symptomatik.

 

Vertragspartner: Valtech Cardio Ltd., Or Yehuda, Israel 

Beginn der Studie: September 2016

Ende der Studie:   Dezember 2019


Abgeschlossene Klinische Studien

Atlantic

Vertragspartner: Astra Zeneca, SAS, Rueil-Malmaisson Cedex, Frankreich

Beginn der Studie: Mai 2012

Ende der Studie: Januar 2014

Apposition III

Vertragspartner: Stentys SA, Paris, Frankreich

Beginn der Studie: Februar 2012

Ende der Studie: Januar 2014

GREAT Symplicity Registry

Vertragspartner: Medtronic Bakken Research Center B.V., Maastricht, Niederlande

Beginn der Studie: Juni 2012

Ende der Studie: Januar 2017

OPEN II

Vertragspartner: Stentys SA, Paris, Frankreich

Beginn der Studie: November 2012

Ende der Studie: Januar 2017

RESTORE II

Vertragspartner: REVA Medical Inc., San Diego, USA

Beginn der Studie: Juli 2013

Ende der Studie: Dezember 2016

ISCHEMIA

Vertragspartner: New York University, New York, USA

Beginn der Studie: Juli 2013

Ende der Studie: Januar 2014

DEUS 2013 *)

Vertragspartner: Stentys SA, Paris, Frankreich

Beginn der Studie: August 2013

Ende der Studie: Dezember 2016

GABI-R *)

Vertragspartner: IHF GmbH – Institut für Herzinfarktforschung, Ludwigshafen

Beginn der Studie: November 2013

Ende der Studie: Januar 2017

Global Leaders *)

Vertragspartner: European Cardiovascular Research Institute, Rotterdam, Niederlande

Beginn der Studie: November 2013

Ende der Studie: Januar 2017

DESolve PMCF *)

Vertragspartner: Elixir Medical Corporation, Sunnyvale, CA, USA

Beginn der Studie: Mai 2014

Ende der Studie: Januar 2017

PREFER in AF

Vertragspartner: Daiichi Sankyo Europe GmbH, München 

Beginn der Studie: November 2014

Ende der Studie: März 2016

CULPRIT SHOCK *)

Vertragspartner: Universität zu Lübeck

Beginn der Studie: Juni 2015

Ende der Studie: Januar 2017

ILLUMIEN III

Der intravaskulären Bildgebung wird in der interventionellen Behandlung der koro- naren Herzerkrankung eine zunehmende Bedeutung zugesprochen. Neben dem intravaskulären Ultraschall (IVUS), konnte die optische Kohärenztomographie (OCT) als weiteres invasives bildgebendes Verfahren in den klinischen Alltag ein- geführt werden. Die OCT basiert auf Infrarot-Licht, wodurch eine hohe Au ösung biologischer Gewebestrukturen möglich wird. Die OCT ermöglicht hierbei eine op- timale und suf ziente Darstellung der koronaren Gefäßwand, durch die Koronar- plaques mit höherer Sensitivität und Spezi tät erkannt und deren Beschaffenheit interpretiert werden können.

In der multizentrischen, randomisierten Ilumien III Studie sollen die OCT, der IVUS und die Angiographie als diagnostische Grundlage für die Planung der in- terventionellen Behandlung von Koronarstenosen verglichen werden. Hierbei soll der Nachweis über die Sicherheit und Wirksamkeit der OCT-geführten interven- tionellen Therapieplanung erfolgen. Neben den primären Sicherheitsendpunkten (Schwerwiegende unerwünschte kardiovaskuläre Ereignisse (MACE)) wurden weiterhin primäre Wirksamkeitsendpunkte de niert:

Nicht-Unterlegenheit der OCT-geführten Stentimplantation gegenüber der IVUS-geführten Stentimplantation.

Überlegenheit der OCT-geführten Stentimplantation gegenüber der Angiogra- phie-geführten Stentimplantation

Überlegenheit der OCT-geführten Stentimplantation gegenüber der IVUS- geführten Stentimplantation

Die Medizinische Klinik I, Abteilung für Kardiologie ist seit September 2015 als Prüfzentrum an dieser Studie beteiligt. Der Patienten Einschluss in diese Studie wird im April 2016 abgeschlossen. Insgesamt konnten in diesem Zeitraum 11 (von 15 geplanten) Patienten am Studienzentrum Gießen eingeschlossen werden.

 

Vertragspartner: St. Jude Medical Inc.

Beginn der Studie: September 2015

Ende der Studie: April 2016

   

 


Anmerkung: 

*) Diese Studien befinden sich noch in der Follow-Up-Phase